Speicher reintegriert
Nach Tiefenentladung
Nachdem mir die Tiefenentladung der Solarbank im Winter keine Ruhe gelassen hat und auch noch zusätzlich laut Anker App ein Firmware Update anstand, habe ich den Speicher doch früher als geplant wieder in mein System reintegriert. Nachdem mit der alten Firmware der Speicher trotz 1 Tag Niedrigladung (mit ca. 30W) auf 0% blieb, half ein kurzer Blick ins Internet und ein gewagter Reset (beide Knöpfe der Powerbank mind. 15 Sekunden drücken) ... und schon änderte sich die Ladezahl. Im WLAN ist der Speicher trotz Reset geblieben.
Jetzt konnte ich das Firmware Update einspielen. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Anker App sowohl Bluetooth als auch Standort Zugriff braucht und dass das Smartphone nicht wie beschrieben so nah wie möglich an die Solarbank gebracht wird, sondern es mit ca. 30 - 50cm Abstand wesentlich besser funktionierte. Insgesamt brauchte ich 2 Anläufe, aber dann war die neue Firmware installiert.
Nach der Installation der Firmware zeigte mein Speicher allerdings wieder 0% Ladung. Beim nächsten Ladezyklus konnte ich den Ladezustand dann aber wachsen sehen (danke liebe Sonne).
Bisherige Erkenntnisse des Ladeverhaltens der Solarbank
- Bei Solar-Einspeisungen bis ca. 50 Watt geht die komplette Energie in die Solarbank.
- Bei Solar-Einspeisungen bis ca. 150 Watt geht die komplette Energie ins Hausnetz, die Solarbank lädt gar nicht.
- Bei Solar-Einspeisungen größer 200 Watt wird die Energie aufgeteilt, das Prinzip ist noch unklar, ich habe Ladeleistungen zwischen 30W und 300 Watt gesehen, evtl. hängt das von dem momentanen Batteriestand ab.
Bisherige Erkenntnisse zum Entladeverhaltens der Solarbank
- leider hat es Anker immer noch nicht geschafft, eine Entladeleistung < 150W auf die Beine zu stellen, sehr traurig
- bei Abgabe von 150W über 3 Stunden entlädt sich die Batterie um ca. 20% (gemessen von 40% auf 19%)
Allgemein kann ich aber jetzt schon sagen (so wie voriges Jahr schon festgestellt), dass mir Anker zu wenig Optionen bietet, das Lade-/Entladeverhalten feinkörniger zu steuern. Eine Mindestentladung von 150W halte ich persönlich für zu hoch, um nur die Grundlast abzudecken (was nachts, wo der Speicher ja hauptsächlich gebraucht wird, meistens der Fall ist).
Auch der "Energienutzungsplan" ist mir viel zu unflexibel. Normalerweise müsste ich jeden Tag die App anpacken, schauen, wieviel im Speicher ist, und demnach meinen Plan ändern. Sehr unflexibel und auch nicht wirklich automatisierbar. Da ist noch viel Luft zum Nachbessern.
Als nächstes erfolgt die weitere Beobachtung und Optimierung der Heimautomation (und des Benutzerverhaltens) um möglichst wenig Energie wieder an den Betreiber zurück zu verschenken.
Bei Balkonkraftwerken wird dieses nämlich im Allgemeinen nicht vergütet.